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20 Jahre HörBibliothek Mariahilf

Sind 20 Jahre ein langer, oder kurzer Zeitraum? Es kommt immer auf die Betrachtungsweise an. Im Vergleich zur Österreichischen Nationalbibliothek, die bereits 1368 als kaiserliche Hofbibliothek gegründet wurde, sind 20 Jahre seit der Gründung für eine Bibliothek natürlich vernachlässigbar!
Etwas anders sieht die Situation im Bereich Hörbücher aus. Zwar wurde 1978 der erste Hörbuchverlag gegründet. Aber erst in den mittleren 1990er Jahren kam das Hörbuch als Medium, zwar noch in Kinderschuhen, Schritt für Schritt auf den Markt. Die Entwicklung war vorerst eher langsam, doch um die Jahrtausendwende startete das Hörbuch vom Nischenprodukt zu einem ernstzunehmenden Medium.
Und wir sind mit unserer (noch immer) einzigen öffentlichen Bibliothek Österreichs, die ausschließlich Hörbücher anbietet, 1998 gestartet, ohne noch abschätzen zu können, wie sich dieser Versuch mit dem neuen Medium entwickeln wird. So können 20 Jahre für eine Bibliothek auch ein langer Zeitraum sein und mein Team und ich sind stolz darauf!

Anlässlich dieses Jubiläums haben wir Verlage, Hörbuch-Fachleute und Freunde gebeten, ein paar Worte dazu zu äußern. Zu unserer Festveranstaltung am

  1. Oktober 2018 möchten wir diese Sammlung, die sich hier langsam entwickeln wird, dann gerne auflegen

Liebe HörBibliothek Graz Mariahilf,wir gratulieren Ihnen recht herzlich zum 20-jährigen Bestehen Ihrer HörBibliothek! Hörbücher sind ein ausdruckstarkes Medium. Sie lassen uns den Text umfänglich begreifen. Das Einsprechen ist für einige unserer Sprecher wie Uve Teschner die intensivste Art, einen Text wahrzunehmen. Wir freuen uns, dass Sie unsere Leidenschaft für dieses Medium teilen und ihm seit so langer Zeit schon Aufmerksamkeit schenken.
Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

Ulrich Maske, Programmleiter JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH          www.jumbo-medien.de

Außerdem fiel unserem Programmleiter noch folgendes Zitat für Sie ein:
"Von Anfang an wurde erzählt. Lange bevor sich das Menschengeschlecht im Schreiben übte und nach und nach alphabetisierte, erzählte jeder jedem, und jeder hörte dem anderen zu. (...) Erhalten hat sich für uns, die wir so extrem schriftlich fixiert sind, die Erinnerung an das mündliche Erzählen, an den oralen Ursprung der Literatur." (aus der Nobel- Vorlesung von Günter Grass)


 

"Wir freuen uns mit Ihnen über Ihr Jubiläum und gratulieren Ihnen sehr herzlich. Die HörBibliothek Mariahilf ist eine Instanz in der Hörbuchszene, Ihre Empfehlungen haben Gewicht und Stimme -  sowohl beim Publikum als auch bei den Verlagen. Herzlichen Dank und weiter so!"

Antje Hinz, Verlegerin und Medienproduzentin im Silberfuchs-Verlag


 

Liebe HörBibliothek!

Bücher wirken am intensivsten, wenn sie mit allen Sinnen wahrgenommen werden. Besonders Kinder sind am Beginn ihrer eigenen „Lesekarriere“ mehr Zuhörende denn selbständig Lesende. Aber gerade in dieser ersten Phase wird der Grundstein für ein nachhaltiges Interesse am Medium Buch – in welcher Form auch immer – und die Freude am Lesen gelegt. Darüber hinaus bietet die HörBibliothek blinden bzw. sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, barrierefrei in den Genuss von Büchern zu kommen. Für die Pionierarbeit, die die HörBibliothek Mariahilf in diesem Segment während der letzten 20 Jahre geleistet hat und immer noch leistet, möchte ich mich als Bildungslandesrätin bedanken und darf auf diesem Wege sehr herzlich zum runden Jubiläum gratulieren!

Mag.a Ursula Lackner     Landesrätin für Bildung und Gesellschaft


 

Bibliothek ist mehr als Papier!
Die HörBibliothek Mariahilf ist für eine Bibliotheksfachstelle wie das Lesezentrum Steiermark eine stets aktive Erinnerung daran, dass man auch mit den Ohren lesen kann und dass jedes Lesenlernen auch ein Hören und Horchen braucht.
Das reichhaltige und qualitätvolle Medienangebot der HörBibliothek gehört gehört!
Alles Gute für die Jubiläumsvorbereitung!

Dr. Wolfgang Moser, Leiter des Lesezentrums Steiermark


Hören ist das neue Lesen- und die Hörbibliothek Mariahilf darf stolz darauf sein, schon vor 20 Jahren erkannt zu haben, welche Qualitäten der gesprochenen Literatur zu eigen sind. Christa Wiener-Pucher und ihr Team beleben mit ihrer Auswahl des Angebots die Hörbuchwelt und motivieren mit ihren zahlreichen Rezensionen die Hörbuchverlage, immer ein abwechslungsreiches, spannendes, heiteres, ernstes und vor allem hochwertiges Programm zusammenzustellen. Vielen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Geburtstag!“

 Johannes Stricker, Geschäftsführer Hörbuch Hamburg


Das Engagement, mit dem Christa Wiener-Pucher Werbung für das Hörbuch macht, ist unbeschreiblich.
Die Rezensionen zeugen von großem Spaß am Hörbuch und bringen große Wertschätzung dem Medium gegenüber.

Danke für Ihren tollen Einsatz für das Medium und weiter so,
herzlich Peter Bosnic Verlagsleiter steinbach sprechende bücher


„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ (Hermann Hesse)
Bibliothek kommt ja aus dem Griechischen und heißt schlicht Büchersammlung. Schon die Ägypter haben nachweislich bereits 2000 vor Christus ihre Papyrusrollen gesammelt. Wir wissen, dass die berühmteste Bibliothek der Antike in Alexandria stand.
Bei uns ist „Bibliothek“ heute wesentlich mehr. Sie ist ein Ort zum Verweilen ausgestattet mit allen Instrumenten der modernen Wissensgesellschaft. Vom Computer über das Hörbuch bis zur CD und DVD.
Gerade die Hörbücher betreffend ist die HörBibliothek Mariahilf seit 20 Jahren österreichweit Vorreiter. War es ursprünglich durchaus Teil einer Inklusionsidee, Hörbücher zu führen, liegen diese heute voll im Trend. Man lässt sich, bei aller multimedialen Reizüberflutung, offensichtlich auch gerne wieder etwas einfach „nur“ vorlesen.
Danke allen Beschäftigten für das große Engagement! 

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl


"Seit 20 Jahren gibt die HörBibliothek Mariahilf der Literatur Stimme und hat sich mit Akribie und Engagement zu einem wichtigen Impulsgeber in der Entwicklung einer literarischen Hörkultur in Österreich entwickelt. Auf kleinem Raum aber mit großer Begeisterung ist hier ein Kompetenzzentrum entstanden, das mit großer Umsicht aktuelle Entwicklungen verfolgt und Orientierung in der weiten Welt der Hörbücher bietet.

Das Österreichische Bibliothekswerk freut sich, über die regelmäßige Veröffentlichung der Besprechungen der KollegInnen der HörBibliothek ein Stück dieser Kompetenz und Hörfreude an seine Mitgliedsbibliotheken weitergeben zu können, und gratuliert herzlich zum Jubiläum."

Reinhard Ehgartner | Österreichisches Bibliothekswerk


 

Liebe HörBibliothek Mariahilf,
ähnlich wie die HörBibliothek wuchs auch der Hörverlag in den letzten 20 Jahren – aus den Kinderschuhen der 1990er heraus und hinein in einen großen, vielfältigen und vor allem stimmreichen Hörbuchmarkt. Anfangs erschienen die Lesungen noch auf MC (für die Jugend: diese kleinen eckigen Kassetten) und ich erinnere mich noch gut an die klappernden MC-Hüllen, die ich selber in unserer örtlichen, bayerischen Bücherei nach der Rückgaben einsortiert habe. Mit CD und mp3 kamen dann nicht nur viel mehr und viel längere Lesungen, sondern auch ganz andere Geräusche in die Bibliothek. Eins ist aber gleich geblieben: ein Regal voller Hörbücher ist genauso schön wie ein Regal voller gedruckter Bücher. Und anders als beim Papier bekommt man noch die wunderbaren Stimmen von talentierten ErzählerInnen geschenkt, die einen mitnehmen auf eine Reise voller Abenteuer, Spannung und Überraschungen. Ich finde: So kann es weitergehen, egal welches (technische) Medium wir als nächstes ausprobieren.

Eva Korte Pressereferentin DerHörVerlag


Ein qualitätsvolles und zeitgemäßes Medienangebot einer öffentlichen Bücherei ohne Hörbücher ist kaum mehr vorstellbar. Sie ermöglichen blinden und sehbehinderten              Menschen eine barrierefreie Teilhabe an der literarischen Welt, viele Kinder haben die Freude am Lesen  durch Hörbücher entdeckt und auch zunehmend mehr Erwachsenen finden Gefallen daran, sich Bücher vorlesen zu lassen.
Die HörBibliothek Mariahilf bietet seit 20 Jahren ein höchst qualitätsvolles Angebot an Hörbüchern und wir danken Christa Wiener-Pucher und ihrem Team für die unermüdliche und kompetente Pionierarbeit und gratulieren  sehr herzlich zu diesem Jubiläum!

Markus Feigl | Büchereiverband Österreichs


HörBibliothek Mariahilf

Es ist für uns „Mariahilfer“ – und ganz besonders für mich als Pfarrer von Mariahilf – eine ganz große Freude, die einzige öffentliche Bibliothek Österreichs, die ausschließlich Hörbücher anbietet, hier bei uns zu haben. Wir alle sind stolz auf das Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HörBibliothek Graz Mariahilf, die unter der Leitung von Christa Wiener-Pucher, ihre Arbeit mit viel Freude und Kompetenz verrichten.
Für die geleistete Arbeit, für die Freude, die das Team vielen Menschen während der letzten 20 Jahre bereitet hat, möchte ich mich im Namen der ganzen Pfarre Ma riahilf bedanken. Wir gratulieren sehr herzlich zum runden Jubiläum und freuen uns auf die schöne Festveranstaltung am 24. Oktober 2018
            Petru Farcas OFM Conv.  Pfarrer von Graz-Mariahilf


 Die Stiftung Hören gratuliert der einzigartigen HörBibliothek Mariahilf in Graz zum beachtlichen 20-jährigen Jubiläum und freut sich sehr, dass die engagierte Leiterin, Christa Wiener-Pucher, seit vielen Jahren Jurymitglied der AUDITORIX-Hörbuchsiegel-Jury ist. Mit ihrer Fachkompetenz wählt sie in jedem Jahr aus den zahlreichen Produktionen die besten Kinderhörbücher für das AUDITORIX-Qualitätssiegel aus. Dafür sind wir ihr sehr dankbar und wünschen ihr, der HörBibliothek und ihren ehrenvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute für viele schöne Hörbuch-Jahre!

Im Namen der Stiftung Hören Sylvia Schmeck


 „Höre, Israel!“ – „Sch’ma Israel!“ – diese Worte aus dem Buch Deuteronomium (6,4) sind der Grundbestand des täglichen Gebets gläubiger Juden. Salomo bittet um ein „hörendes Herz“ (1 Kön 3,9). Selig gepriesen werden von Jesus „die das Wort Gottes hören und es befolgen“ (Lk 11,28). Das Hören ist Voraussetzung jeglicher Kommunikation mit Gott. Theologisch und philosophisch hat dementsprechend der Theologe Karl Rahner die Wesensaussage über uns Menschen formuliert: wir sind „Hörer des Wortes“.
So wichtig das Lesen ist: Sprechen und Sprache haben wir zunächst über das Hören gelernt. Auch das Erlernen einer anderen Sprache kann auf das Hören nicht verzichten. Und die Bedeutung und Schönheit von Sprache – eines Gedichtes, einer Redewendung, eines Sprachspiels – geht einem  erst auf, wenn wir das Wort hören oder laut lesen.
Die Gründung der HörBibliothek Mariahilf vor zwanzig Jahren war eine Pioniertat, Literatur neu zugänglich zu machen. Der Initiatorin ist dafür ein herzliches Danke zu sagen.
Heinrich Schnuderl,  Dompfarrer, Bischofsvikar und ehem. Pastoralamtsleiter


Unseren ganz herzlichen Glückwunsch an die HörBibliothek Maria Hilf. Seit 20 Jahren kümmert ihr Euch um das schönste Medium der Welt. Wir freuen uns auf viele weitere gute Jahre.

 Maik Reumann, Vertriebsleiter AUDIOBUCH Verlag

 


Vorlesen ist die Mutter des Lesens! Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe begleitet mich seit dem Jahr 2001, als meine Frau und ich das Hörbuchmagazin Hörothek ins Internet stellten. "Die Hörothek", wie sie immer genannt wurde, war lange Zeit führend in der Online-Beratung rund ums gesprochene Wort – und sie hatte damals schon ein ganz großes "Offline-Vorbild": die HörBibliothek Mariahilf, die drei Jahre vorher gestartet war. Quasi durch Zufall liefen wir uns über den Weg (die Internet-Recherche war damals noch mühselig) und schlossen sofort viel mehr als eine Kooperation, sondern eine Freundschaft unter wahren Hörbuch-Fans. Seit zwanzig Jahren bringt die HörBibliothek jeden Interessierten (und auch Skeptiker!) auf den Geschmack der akustischen Literatur, berät unermüdlich mit Herzblut und Leidenschaft und erweist auch der Gesellschaft einen großen kulturellen Dienst, dessen sich Christa Wiener-Pucher und ihr Team so vielleicht gar nicht bewusst sind. Immer wieder sagen die Kunden Sätze wie diese: "Ohne die HörBibliothek wüsste ich nicht, wie schön Literatur sein kann." Tatsächlich haben auch wir diesen Satz oft gehört, und entsprechend groß war der Schmerz, als wir nach elf Jahren aus den verschiedensten Gründen die Hörothek leider schließen mussten. Umso schöner ist es deshalb, zu wissen, dass die "Hörbuch-Freundin" in Graz, die HörBibliothek Mariahilf, überhaupt nicht daran denkt, ihren wunderbaren Dienst jemals einzustellen. Im Gegenteil: Nach zwanzig Jahren ist sie so lebendig und kreativ wie wohl nie zuvor. Wie wir in Zukunft Hörbücher hören werden? Sicher werden noch viel mehr Menschen den Erzählungen lauschen, und die HörBibliothek wird diese Entwicklung mindestens begleiten. Also: Auf die nächsten zwanzig Jahre! Man hört sich! ;-)

René Wagner, Hörbuchjournalist und Sprecher
(Christa Wiener-Pucher: „Meiner Meinung nach d e r Fachmann auf dem Hörbuchmarkt“)

Eine reine HörBibliothek zu eröffnen und diese seit 20 Jahren ehrenamtlich fortzuführen ist etwas so Einzigartiges, dass wir einfach nur dazu gratulieren und dafür Danke sagen können. Vielen Dank an MariaHilf und Frau Wiener-Pucher, die zusätzlich mit ihrer Jury-Tätigkeit für das "AUDITORIX"-Siegel in der Masse der Neuerscheinungen mit einem feinen Gespür für Qualität gute Hörbücher herausfiltert und so dem Nachwuchs Instrumente an die Hand gibt, die nicht nur die Konzentrationsfähigkeit und das Sprachgefühl verbessern, sondern ihn in gehaltvolle Geschichten eintauchen lässt. So eine Arbeit ist gerade im Zuge der Jugendförderung unumgänglich.

Maria Nowotnick, Presse Argon Verlag